Pressestimmen

Zuschauer in die Welt der Gestensprache entführt

WERBEPOST, 10. Woche, 07. März 2007

Orientalisches Tanztheater von "Anjuli" präsentierte exotisches Märchen

Kerpen-Sindorf (cp). Auch beim 6. Orientalischen Tanztheater verwandelte sich die Aula des Schulzentrums in einen Ort aus 1001 und einer Nacht. Mit aufwendig geschmückten Kostümen, exotischer Musik und vielen kreisenden Hüften verzauberten Choreographin "Anjuli" (Roswitha Sieger) und ihre Bauchtänzerinnen die knapp 250 Gäste im Nu und zeigten ein Tanzmärchen, dass sich um die individuellste aller Gestensprachen drehte.

"Die Sprache der Hände" wurde zunächst durch einen kleinen Vorfilm von Jürgen Rühlow eingeleitet, der den Zuschauern schon auf anschauliche Weise einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Handsprache gab.

Mit insgesamt 55 Mitwirkenden - darunter 45 Tänzerinnen aus "Anjulis" Tanzschule - und zehn männlichen Darstellern vollzog sich die Geschichte eines Puppenspielers, dessen Hände als Strafe für einen Diebstahl abgehackt werden sollten.

Die Sprache der Hände Mit indischen, tunesichen und
fernöstlichen Tänzen verzauberten
die Bauchtänzerinnen von "Anjulis"
Tanzschule ihre Gäste in der Aula.

Foto: Preuss

Mit einem Puppenspiel über die Vielfalt der Hände versuchten Großwesir El Sharif (Matthias Kurth) und die Spielgruppe ihren Freund aus der Gefangenschaft des Kalifen (Peter Thiemt) zu befreien und ihn vor der Strafe zu bewahren.

"Dieses Mal haben wir ein eher tiefgründiges, spirituelles Thema gewählt", meinte Choreographin und Autorin des Stückes Roswitha Sieger. Die Sindorferin arbeitete mit ihren Gruppen ganze zwei Jahre "Hand in Hand" an dem orientalischen Tanzmärchen, dass in drei Stunden Spielzeit wieder eine Vielzahl exotischer Tanzstile aus Indien, Tunesien und Fernost beinhaltete.

Die Vorstellungen laufen noch bis Anfang Mai. Karteninformationen und Termine sowie Informationen über "Anjulis" Tanzschule gibt es unter www.anjuli-tanz.de

WERBEPOST 07.03.2007

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